Kochen auf GlaskeramikAuch Induktionskochfelder befanden sich im HärtetestEigentlich ist die Induktionstechnik gar nicht neu: bereits Ende der 80er Jahre haben die ersten Hersteller Kochstellen mit Induktion angeboten. Durchsetzen konnten sie sich allerdings nie. Erst durch zahlreiche Kochshows erfuhren sie einen bis dahin nie gekannten Boom.
Siemens EH675MB11E - Edelstahl 60 cm Induktions - Kochstelle, Glaskeramik
Der große Vorteil der Induktionskochfelder ist der: Die Hitze entsteht nicht wie gewöhnlich auf der Platte, sondern durch elektromagnetische Schwingungen direkt im Topfboden. Nimmt man den Topf von der Platte, wird dieses Schwingungsfeld unterbrochen, und auf der Kochstelle verbleibt nur die Restwärme des Topfbodens. Dadurch sind diese Kochfelder gerade bei Familien mit jungen Kindern beliebt, denn die Chance, dass sich der Nachwuchs die Finger an der heißen Platte verbrennt, ist deutlich kleiner. Denn die Hitze entsteht ja nur, wenn ein Topfboden als Gegenpol zur elektromagnetischen Spannung auf dem Feld steht. Bleibt dies leer, entwickelt sich auch keine Hitze - egal, ob der Nachwuchs nun an den Knöpfen gedreht hat oder nicht. Aber kann man auf einem Glaskeramik-Kochfeld genauso gut kochen wie auf einer herkömmlichen Kochplatte aus Metallguss? Und macht sich die Induktionstechnik irgendwie bemerkbar? Um die Antwort schon vorweg zu nehmen: Sie kochen nicht genauso gut - Sie kochen besser! Die Stiftung Warentest untersuchte in ihrem Test 09/2009 gleich 17 Kochfelder, davon 10 mit herkömmlicher Heiztechnik durch Heizwendeln und 7 mit Induktionstechnik. 9 Geräte schnitten dabei "gut" ab (davon 6 Induktionskochfelder), 8 bekamen von den Testern immerhin ein "befriedigend". In der übersicht sehen Sie einige der Kochfelder, die mit "gut" bewertet wurden.
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